Fitness als Sucht & Yoga als Ausgleich

Yoga gegen Sucht

Warum die Sucht nach Fitness ungesund ist und wie man das vielleicht mir Yoga in den Griff bekommen kann

 

Puh…während der  Klausurphase ist mir was ganz unschönes aufgefallen,ICH BIN EINDEUTIG ZU STRENG ZU MIR!

Ich plane wirklich meinen ganzen Tag ums Training rum und sobald mal etwas zeit intensives wie eine Klausurphase dazu kommt, wird das ganze ein bisschen „tricki“ . Dann auch noch für mein Umfeld (Freunde, Familie) Zeit zu finden, passt bei mir dann so gar nicht mehr in den Tag. Traurig, aber so ist/war das bei mir.

In der Klausurphase ist mir das aber dieses Mal erst so richtig aufgefallen. Das Training wurde für mich in der Zeit noch zentraler, weil es mir das Gefühl gab, etwas selber bestimmen zu können, in so einer fremdbestimmten Zeit. Manchmal war es so krass, dass ich zwei Mal am Tag gegangen bin, also morgens Krafttraining und abends noch mal ne Runde Cardio (läuft bei mir). Ich brauchte das richtig als Ausgleich von der ganzen Lernerei, aber am Ende brauchte ich einen Ausgleich VOM AUSGLEICH und das macht einfach nicht mehr glücklich.

ICH LIEBE TRAINING und ich liebe Fitness! Aber wenn etwas, dass man liebt zum Zwang wird und man schlechte Laune bekommt, weil man es nicht zur zweiten Trainingssession schafft…. Dann sollte man mal überdenken, ob es einen wirklich noch glücklich macht.

Druck durch Social Media

Und da bin ich nicht alleine mit. Viele Mädchen schreiben mir, dass sie ENDLICH so aussehen wollen wie „die und die“ und ob ich denen helfen kann ihr Ziel zu erreichen, weil sie  momentan einfach so unglücklich sind. Sie gehen jeden Tag 2 Stunden auf den Stepper, anschließend noch Krafttraining und das alles weil die Person die sie so begehren es genauso auch macht. Das sie schon 4 Kilo abgenommen habe und fast untergewichtig sind, vergessen die ganz schnell und auch, dass mittlerweile die Kraft für Schule und Freunde einfach nicht mehr da ist, denn

ES FEHLT JA NOCH DAS SIXPACK!

Erstmal DANKE für die Nachrichten! Ihr habt mir damit mehr geholfen, als ich euch helfen kann. Ich bin dadurch wach gerüttelt worden und deshalb schreibe ich darüber, um etwas zurück zu geben.

Seit geraumer Zeit baue ich Meditation in meinen Alltag mit ein. Ja genau, 5- 15 Minuten rum sitzen und NICHTS tun, wenn es klappt denke ich noch nicht mal an etwas. (Dazu kommt aber noch ein genauer Beitrag für euch). Schnell habe ich gemerkt, dass ich wacher im Alltag bin und viel mehr wahrnehme, was eigentlich um mich rum passiert und was IN MIR passiert. Aber viel zu häufig, fühlt es sich noch so getrennt an, der Körper und der Kopf. Und so kam ich immer mehr auf Yoga und wollte es unbedingt mal ausprobieren.

 

                Tipps von einem Profi

 

Steffi (34 und sieht ganz und gar nicht so aus), hat mich Yoga angefangen, da war sie 16. Sie kommt aus dem Leistungssport und war im Taekwondo Nationalkader und hat vorher Leistungsorientiert und Gewichtfixiert (war notwendig) trainiert. Denn bei Taekwondo musste man ein möglichst geringes Körpergewicht erreichen, um bessere Chancen im Kampf zu haben. Als der Druck ein unfassbar ungesundes Ausmaß nahm, fand sie den Weg zum Yoga. ENDLICH! Im Yoga achtest du irgendwann nicht auf die anderen, sondern nur auf dein eigenes Körpergefühl.

 

Der Weg zum Yoga

Zum Yoga kam Steffi über Mediation, aber erst richtig angefangen mit Yoga hat sie in Köln an der Uni in einer AG (weil sie nicht genug Geld hatte für Profi-Kurse).

Mit 25 hat sie dann ihre Yoga Ausbildung (bei der Lord Vishnus Couch) gemacht und in New York hat kam dann noch zusätzlich der  Teacher-Schein dazu. Zu dem Zeitpunkt war Yoga aber schon täglich in ihrem Alltag verankert. All ihr Geld hat sie in Yoga gesteckt, obwohl sie jeden Cent dafür umdrehen musste, so eine starke Priorität hatte Yoga mittlerweile in ihrem Leben

 

Und wie zum Teufel ergänzen sich Fitness und Yoga¿

 

Da Yoga extrem viel mit der Mentalen Einstellung zum Körper zu tun hat, fördert es enorm das Muskelgefühl im Training, auf Englisch Muscle-mind- connection.( Video zu Muscle mind connection). Das heißt, der Muskel kann viel gezielter im Training eingesetzt und angespannt werden, was wiederum den Erfolg des Trainings enorm steigert.

Nicht so viel im Spiegel schauen, sondern auf das Körpergefühl hören

Klingt leicht, muss aber auch erst mal gelernt werden. Aber wenn man das drauf hat, merkt man was einem liegt und Spaß macht. Man macht nichts mehr aus Zwang, weil „es alle machen“ oder „IN“ ist. Man lernt einfacht in welche Richtung man gerne gehen  möchte. Liegt dir HIIT mehr oder Cardio oder lieg es dir eher Gewicht zu stemmen oder doch eine Kombination aus allem?! Finde es heraus. Probiere aus und höre genauer hin, was dein Körper gerne hätte. Der Körper liebt Bewegung und braucht diese auch, aber welche er braucht, ist individuell abhängig. Und ganz wichtig, stress‘ dich nicht! Wenn dir etwas gut tun soll, tut es dir gut und schränkt dich nicht noch zusätzlich ein oder macht dich psychisch total labil. #bodylove

 

 

Und deswegen wage ich mich jetzt an das Experiment Yoga & Meditation! Ihr werdet noch einiges von mir darüber hören! Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?

Also wird auch die Kategorie YOGA jetzt in meinem Blog integriert.

Was sagt ihr dazu? Erzählt mir von euren Erfahrungen ! LOOOOOOOOOOOS
Eure

j

Achja…Was mir aufgefallen ist bei dem Interview mit Steffi ,SIE HÖRT WAHNSINNIG GUT ZU! Schon allein für diese Eigenschaft fange ich damit an 😀 …

 

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