Low Carb oder No Carb ? Oder doch besser High Carb?

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Ist Low Carb  / No Carb der richtige Weg? Oder besser High Carb?

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No Carb Rezept: Blumenkohl-Püree mit Hackfleisch in Kokosöl. (High Carb, Kartoffeln verwenden)

High Carb? Low Carb oder doch No Carb? Was denn nu? Und wenn ich mich für eins entschieden habe, dann kommt noch Paleo, Raw till four und was nicht alles dazu. Ok..man hat ja sonst nichts zu tun…

Ganz oder gar nicht?

So scheint die Devise. Wenn man etwas isst und nicht genau deklarieren kann, warum man es isst oder welcher „Richtung“ das jetzt angehört,wird man schon ziemlich schief angeguckt. Ich bin selbst total verwirrt,von den ganzen Trends uns Ernährungsformen, die einem vorgeben was bei einem funktionieren sollte und was nicht. Ich probiere es dann auch gerne mal aus, um dann festzustellen, dass es bei mir überhaupt nicht mit der Ernährungsform funktioniert. Warum wird der eine davon mega schlank, braucht scheinbar wenig Sport und sieht trotzdem top aus und der Andere bekommt davon einfach nur einen fiesen Blähbauch!?

Mich bringt das oft zum verzweifeln. Das Gute an den Trends ist, man lernt etwas neues kennen und kann es ausprobieren und wenn man dann wirklich ganz objektiv an die Sache ran geht, kann man heraus finden, was der eigene Körper denn dazu sagt. So weit so gut…..aber wie findet man das heraus, was der Körper überhaupt will?

High Carb Vor-& Nachteile

Ich habe Anfang des Jahres 2015 die High Carb Ernährung ausprobiert, weil alle davon geschwärmt haben, plötzlich so viel essen zu können, ohne zu zunehmen. Und man konnte wirklich viel essen, weil das Sättigungsgefühl so spät erst einsetzte und komischer Weise habe ich auch nicht zu genommen. Positiv war auch, dass man die Angst vor Kohlenhydraten verliert. Jedoch verliert man auch das Gefühl für normale Portionen. Man hat ständig einen Blähbauch und wenn man sich zusätzlich ein bisschen belist, versteht man  auch, das so viele Kohlenhydrate wirklich nicht gut sind für den Körper. Wir brauchen Kohlenhydrate, klar! Aber wir brauchen keine Massen davon, außer wir sind extreme Leistungssportler.

Mein größter Fehler war,dass ich so extrem viele Früchte gegessen habe. Dadurch habe ich dann eine Fruktoseintoleranz bekommen und in Kombination mit jede menge Stress, hat mein Darm dann entschieden, einfach mal nichts mehr zu vertragen bzw. Laktose, Fruktose und Gluten  nicht mehr in seiner Gegend zu tolerieren. Jetzt wusste ich also, was mein Körper eindeutig nicht will.

Ein bisschen mehr Fett hätte das Problem jedoch um einiges besser gelöst, denn Fett verlangsamt die Verdauung und der Darm bekommt die Chance Nährstoffe besser verdauen zu können. Tja, aber durch High Carb habe ich „gelernt“ das Fett niedrig zu halten und wirklich Angst dann vor dem Nährstoff gehabt. Also hat sich meine Angst , die ich vorher vor Kohlenhydraten hatte, einfach verlagert auf Fett. Na toll und jetzt?? MUTIG SEIN! Was neues Ausprobieren!

No Carb High Fat

Mein neues Projekt war dann: No Carb High Fat. Natürlich habe ich mich dann erstmal in das Thema No Carb High Fat eingelesen. Ich glaube bei mir ist das eine Form von Sucht. Wenn ich etwas wissen will, lese und bestelle ich unzählige Bücher, bis ich alles abgleichen kann und am Ende bin ich dann noch verwirrter als vorher. Also beschließe ich dann meistens es selbst auszuprobieren.(Alles was ich mir angelesen habe zeige ich euch natürlich auch auf meinem Youtube-Channel ). Was ich jetzt nach den ersten 4 Wochen No Carb High Fat sagen kann ist: man kann auch bei HIGH FAT super viel essen und nimmt nicht zu,man ist extrem satt von dem Fett und der Kopf funktioniert extrem klar. ABER man darf einfach keinen Makronährstoff (das sind Fett,Kohlenhydrate,Eiweiß) vernachlässigen! Man macht es dem Körper unnötig schwer, wenn man ein Makronährstoff weg lässt. Denn, vor allem wenn man Sport treibt, macht man es dem Körper einfacher, wenn man ihm Kohlenhydrate gibt, womit er dann Prozesse zur Regeneration einleiten kann.Man kann zwar die dafür benötigte Glucose auch aus Fetten und Eiweiß herstellen, aber das sind einige Umwege die der Körper dafür eingehen muss. Also: gib ihm was er braucht!
Genau deshalb baue ich mir an meinen Trainingstagen auch meine Kohlenhydrate ein. Meistens in Form von: Kartoffel, Reis,Hirse, Quinoa und wer es verträgt, kann auch Süßkartoffel dazu nehmen.

So viel essen wie man will

Jede Ernährungsform zieht diesen Punkt also heran und irgendwie findet man auch immer die richtigen wissenschaftlichen Begründungen dafür. In den ganzen HIGH CARB Büchern steht nämlich, das überschüssiges Fett, als Fett gespeichert wird und die Kohlenhydrate komplett verwertet werden können.

Ratet mal was in den NO CARB Büchern stand? Genau! Dort stand nämlich das Gegenteil. In den High Fat Büchern wird dann nämlich gesagt, das Fett essentiell ist (also der Körper benötigt es auf JEDEN FALL) und somit überschüssiges Fett verwertet wird und die Kohlehydrate (die man nicht unbedingt benötigt) werden eingelagert für Notsituationen. Ok, danke ihr lieben Bücher…Und jetzt?

 Ausprobieren!

Probiere aus was wirklich für dich funktioniert und da musst du noch nicht mal eine spezielle Richtung wählen. Wenn dir gerade Kohlenhydrate gut tun, iss Kohlenhydrate. So lange es vollwertige Kohlenhydrate sind, die keine leeren Kalorien (das sagt man, wenn ein Lebensmittel nicht viel an Nährstoffen bieten kann, außer Kohlenhydrate) sind. Höre auf deinen Körper. Das ist leichter gesagt als getan, aber auch dabei werde ich dir helfe.(Coming soon…)
Was hast du für Erfahrungen gemacht ? Hast du auch schon ein bisschen rum experimentiert?

Hier ein Video für euch, indem ich die Lebensmittel (auch gute Kohlenhydrate) auf Liste, die man  in einer Low carb Ernährung isst.

 

Eure J

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