Ich habe mich verändert ! Was Indien mit mir gemacht hat

Ich habe mich verändert

Ich habe mich verändert

Ich bin vor etwa  einem Monat aus Indien wieder gekommen und hatte dort  einen Aufenthalt von 5 Wochen. Wie, was und wie viel ich da gemacht habe, könnt ihr in den älteren Blogpost sehen oder aber auch hier in den Videos:

Mein Aufenthalt in Indien

Full day of Eating in Indien 

In diesem Blogpost geht es aber darum, was in mir drin passiert ist, was ich immer mehr und mehr merke. Als ich zurück kam musste ich mir erstmal alles anhören, was

„ICH NICHT IN INDIEN GELERNT HABE“.

Zum Beispiel hatte ich natürlich direkt nach der Landung Hunger und dann bekam ich auch prompt zu hören :“Dass du so viel Hunger hast, hat sich schon mal nicht geändert. Ich dachte deine Ungeduld bezüglich Essen wird dich dort drüben klären.“
ja… ist klar 😂

Dann habe ich nach dem Duschen mein Handtuch auf den Boden geschmissen und habe mir anhören müssen, dass ich schon mal nicht ordentlicher geworden bin. 

Auch gut. Das freut mich sogar , denn das sind alles Punkte, die mir am A**** vorbei gehen. Ich habe an ganz anderen Baustellen zu arbeiten gehabt .

Es ist ein Unterschied, ob man etwas weiß oder sich dem auch wirklich bewusst ist 

-Liebe zu mir selbst – ich habe mich verändert

Meine größte Baustelle ist : die Liebe zu mir selbst. Ich bin einfach extrem kritisch. Klar komme ich selbstbewusst rüber, aber in meinem Kopf ist ein kleiner Affe, der ein bisschen anders über mich denkt und auch keine Scheu hat mir das vor Augen zu halten. Und ich nehme den Schwachsinn dann auch noch ernst!!!

Ja, ich schreibe so viel über „sich selbst lieben, einfach man selbst sein etc.“ aber es ist wirklich ein großer Unterschied ob man etwas weiß oder ob man sich dem auch bewusst ist. Ich habe soo viele Bücher darüber gelesen, wie wichtig es ist , sich selbst zu lieben. Aber wenn ich in den Spiegelschaue, denke ich da ein bisschen anders. (hehe „dachte“)

Das beste Beispiel ist bei einer Diät. Man kann sich 10 Bücher (erst wollte ich 10.000 schreiben, aber 10 ist dann doch ein bisschen realistischer) durchlesen und alle zusammenfassen und sich eine Übersicht machen (ja ich beschreibe gerade, wie ich das mache 😁) und trotzdem, isst man den Schokoladenkuchen KOMPLETT! Davon abgesehen , dass es total egoistisch ist und man einen neuen backen muss, kommt das Gewissen dazu und es ist plötzlich deutlich schlimmer als vorher. Jetzt fühlt man sich nämlich mental noch schlechter und mach sich selbst fertig, 

Weil man es doch weiß!

Aber genau das, hat sich bei mir bezüglich auf Bodylove deutlich verändert! Deutlich Leute!!
Durch die 4 Wochen Yoga habe ich wirklich viel mehr Körperbewusstsein und Dankbarkeit gelernt.

Dankbarkeit- ich habe mich verändert

Nicht, dass ich vorher keine dankbare Mensch war.An sich bin ich nämlich schon ein sehr dankbarer Mensch. Aber durch Indien habe ich gelernt, dass ALLES nicht selbstverständlich ist und ALLES einen Grund hat.

Passiert mir irgendeine Scheiße, bin ich dankbar. Ja! Ich weiß, das klingt unlogisch und irgendwie auch naiv, aber ich weiß genau, durch diese Scheiße werden mir die Augen geöffnet und ich werde daraus lernen.

Ich bin so dankbar für jeden Menschen der mir über den Weg läuft, egal ob große Liebe oder dumme Zicke. Klar muss man sich manchmal zusammenreißen, dem Gegenüber keine rein zu hauen, aber jede Person lehrt einem etwas. Man muss nur sehen WAS und dann hat man in jeder Situation gewonnen.

Bodylove- Ich habe mich verändert

Wie oben schon angeschnitten habe ich durch die tägliche Yogapraxis über 45 Tage wirklich viel über meinen Körper , über mich selbst lernen können. Ich konnte das jedoch jetzt erst eine Woche nach der Landung in Deutschland merken. Vor Ort war ich ein bisschen enttäuscht und dachte schon “ ich habe nichts gelernt“. Aber ich habe mich verändert.

Und es ist sogar noch besser: Ich habe es verinnerlicht! Ich muss es mir nicht ständig vor Augen halten, es ist in mir drin! Und das ist GEIL!

ich ziehe nicht mehr den Bauch ein, wenn ich eine Übung mache bei der man die Speckröllchen sehen kann. Mir ist es egal, denn wieso sollte ich was faken? Um Anderen zu gefallen?
Scheiß auf die Anderen! Es gibt bestimmt Leute die auch meine Speckröllchen mögen und GENAU DIE MENSCHEN WILL ICH ! Keinen der mir vorhält wie unvollkommen ich bin. Nene, das mache ich schon. Schau mich an, hör mich an und mag mich, ansonsten : Tschöö.

Und genau die Einstellung lässt euren Kopf viel mehr chillen. Viel mehr genießen. Und so ist man viel entspannter und der Körper macht plötzlich eine Veränderung mit , die einem vorher nie so klar war. Er funktioniert plötzlich, weil er Ohne diese Fucking Stressreaktion endlich mal Zeit hat sich auf sich selbst zu konzentrieren. Und dann, dann kann man sich endlich auf das innere Glück konzentrieren.

Was sagst du?

Ich habe noch sooo viel zu schreiben , was ich alles in Indien gelernt habe, auch über Karma, Schicksal etc. Habt ihr da Bock drauf? Keine Sorge, ich schreibe das alles auf meine Art und Weise und das wird nicht langweilig. Was sagt ihr?

Knutsch euch :*

3 Replies to “Ich habe mich verändert ! Was Indien mit mir gemacht hat”

  1. Gerne mehr über Indien 🙂 Toller Beitrag Jil!

  2. ja beiträge übers karma, Schicksal wären toll!!!!!!

    1. Sehr gerne!:)

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