Meditation lernen & Im Moment leben✨

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Heute geht es darum, wie man es schafft durch Meditation- aber auch ohne- mehr im Moment sein zu können um  mehr zu genießen was gerade ist.          

 

MEDITATION
Meditation- Schon 10 Minuten am Tag machen einen Unterschied

Das Leben ist für viele das was passiert während sie in Gedanken woanders sind 

Wir reden so oft darüber, den Moment zu genießen. Ich habe es sogar als Tattoo auf meinem Unterarm, damit ich mich immer wieder dran erinnere.

Die Regel ist : wir arbeiten unter der Woche und sind mit dem Kopf schon beim Wochenende. Am Wochenende sind wir mit dem Kopf schon beim Urlaub und im Urlaub dann planen wir schon die Tage danach. 

Wir denken heute schon an morgen 

Damit kann ich mich voll identifizieren. Wie oft ich einfach schon die nächsten Schritte in meinem Kopf plane , anstatt den jetzigen Schritt mit voller Aufmerksamkeit zu machen.

 Klar ist Planung gut! Aber nicht, wenn wir alles im Kopf wieder und wieder durchgehen. Wenn wir nur daran hängen was passiert ist und 

was wäre wenn.

Wir entfliehen oft dem derzeitigen Moment , indem wir einfach weiter denken, anstatt zu genießen.

Aber Selbst in den unangenehmen Momenten , kann man etwas schönes wahrnehmen, das einen den Moment erträglicher macht. Wenn man dann den Moment wirklich wahrnehmen kann.

Was heißt denn dann, im Moment zu sein?

Man ist in dem Moment, wenn man alle Sinne auf das JETZT konzentriert. Man hört genau hin, was um einen rum passiert. Redet jemand? Höre Ihm mit voller Aufmerksamkeit zu. Hörst du die Vögel ? Oder auch Baustellen Geräusche? Höre hin und stelle fest, dass es genau JETZT passiert. Schau dich um, beobachte deine Umgebung. Wahrscheinlich wirst du Sachen wahrnehmen, die zwar die ganze Zeit da waren, aber deren Anwesenheit du immer übersehen hast.

Fühle was du an hast. Wie fühlen sich deine Anziehsachen auf deiner Haut an? Fühle wie deine Füße den Boden berühren oder wenn du sitzt, welche Körperteile Kontakt mit dem Stuhl haben.


Wie Meditation dabei hilft 

Und natürlich ist auch dein Atmen das, was immer präsent ist und dich ins jetzt zurück holen kann. Das kannst du auch ohne Meditation ganz bewusst wahrnehmen.

Wenn man jedoch meditiert, also seine Gedanken beobachtet, aber nicht weiter auf diese eingeht, trainiert man seine Aufmerksamkeit auf das JETZT  zu fokussieren. Sich selbst im Jetzt zu beobachten. Was geht in mir vor? Warum reagiere ich gerade so? Wie genau fühlt sich dieses Gefühl an?

Das sind Fragen, die einem dabei helfen werden nicht einfach blind zu reagieren, sondern sich selbst zu verstehen und so zu reagieren, wie man es für passend hält ohne es später zu bereuen.

Dazu kann man auch immer den Atem zu Hilfe nehmen. Wenn du zB gestresst bist, schließe deine Augen und atme EIN und atme AUS. Ganz bewusst, ohne den Atem zu beeinflussen. Du wirst merken wir du ruhiger wirst und deine Energie Tanks aufgefüllt werden.

Oft merkt man danach auch, dass es total unnötig ist sich gerade so zu stressen und das man die Aufgabe auch ganz in Ruhe bewältigen kann, mit einem ruhigen Atem.

 

Nichts kann dir mehr etwas



Wenn man das trainiert, merkt man wie belanglos so viele Sachen sind , denen man unnötiger Weise extremen Wert zu spricht. Man reagiert nicht mehr wie von außen gesteuert.

Das JETZT zählt und nicht das fette Haus auf das man hin spart. Alles was du brauchst ist JETZT, in dem Moment. Wenn wir nur dieses einen Moment wahrnehmen, halten wir besser durch.

ZB beim Training. Oft denken wir schon: „Oh man der erste Durchgang war schon so hart, den zweiten überstehe ich nicht.“

Und dann hört man auf, anstatt es einfach zu versuchen und den zweiten Durchgang zu machen und ihn zwar als hart zu empfinden, aber nun mal nicht als „Zweiten Durchgang, danach folgt noch einer.“
Genauso beim Essen. Aufzuhören wenn man satt ist, weil man bewusst im jetzigen Moment ist und die Signale des Körpers wahrnimmt. Und nicht daran denkt, dass man dieses Essen wahrscheinlich später nicht mehr bekommt, weil alles weg gefuttert wurde.

Bleib im jetzt und jetzt hast du gerade genug von dem Essen.


Jede Meditation ist anders
 

Ich fand den Anfang von Meditation ganz schön hart und auch habe ich den Zweck nicht dahinter erkannt. Aber 15 Minuten bringen so wahnsinnig viel. An manchen Tagen geht es einfacher zu meditieren und manchmal bin ich total verstreut und meine Gedanken übermannen mich. Aber auch das akzeptiere ich und lerne so zu sehen, womit ich mich meine die ganze Zeit zu beschäftige. Ich verstehe, was in mir vorgeht.
Ich habe es in meine tägliche Routine eingebaut und bekomme häufig gesagt, wie ruhig ich wirke. ICH RUHIG?! Das habe ich vorher nie für möglich gehalten. 

Ich war schon immer ungeduldig, unruhig und habe an den nächsten Moment gedacht.
Aber jetzt habe Ich meine Weltanschauung geändert und ich lege viel mehr Wert auf mein Wohlbefinden anstatt auf Materielles. Wenn mich etwas unruhig macht, merke ich es und ich versuche Ruhe rein zu bringen.


Wie ist es bei euch?



Habt ihr es schon mal versucht? Vielleicht erkennt ihr euch ja auch wieder und wollt es mal ausprobieren. Ich werde demnächst auch mehr Meditationsanleitungen online bringen, damit ihr einen einfacheren Start habt. Was ihr jetzt üben könnt: ihr seit im jetzt und ihr habt Einfluss darauf, wir ihr auf euer Umfeld reagiert.

Eure

Jil❤️

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