Meine Ernährung – Lifechange durch Meditation #personal

Meditation

Ein wahrer Lifechange durch Meditation. Heute geht es darum, wie ich mit Meditation angefangen habe. Was sie mir gebracht hat und wie ich so einen kompletten Wandel gemacht habe, um meine innere Balance zu finden. Ein Ernährungsupdate kommt auch noch dazu. Gleich versteht ihr auch den Zusammenhang. 🙂

Warum Ernährungsupdate?

Puh, weil meine Ernährung nicht immer ein und die selbe ist. Ich probiere viel aus und schaue wie es meinem Köper damit geht. Das war aber auch nicht immer so. Anfang 2015 habe ich unzählige Nahrungsmittelintoleranzen bekommen. Das waren Gluten-, Laktose- und Fruktoseintoleranz. Zwischenzeitlich kam auch noch Histamin dazu. Ohja, ich war gesegnet mit Intoleranzen. Aber hey, das gute daran ist, ich habe angefangen auf meinen Körper zu hören und das mit Hilfe von Meditation.

Mein Lebensstil 2014

2014 sah mein Lebensstil so aus: morgens um 5 Uhr aufstehen, Frühstücken, zwei Stunden verdauen und ab ins Gym. Zum Frühstück gab es immer Whey (Eiweißpulver) + Haferflocken + Eiklar und damit dann ab  in die Mikrowelle. Im Gym bin ich dann 45 min auf dem Crosstrainer rum gehüpft und habe dann noch 45-60 Min Krafttraining gemacht. Anschließend nochmal 30-45 min Cardio. Danach ging es dann nach Hause und wenn schon Zeit war, gab es ein Mittag essen mit viel Gemüse und Pute.

Dann habe ich mich mit Freunden getroffen oder ging in die Uni . Danach ging es wieder ins Gym, dieses mal aber „nur“ 60 Minuten Cardio. Anschließend Abendessen und ab ins Bett. Ich war meistens bei 1.800-2.000 Kalorien, habe aber mehr als das im Gym verbrannt.
Am Wochenende habe ich in einer Bar gearbeitet. Um 22 Uhr begann meine Schicht und um 8 Uhr morgens war ich dann fertig. Meistens habe ich dann nur 5 Stunden geschlafen, um dann noch zeitig ins Gym zu kommen. Auhja am Wochenende gab es nur wenig Schlaf. Und jeden Tag gab es 1-2 Einheiten Cardio+ Krafttraining.

Gelegentlich habe ich auch das ganze Wochenende durch gemacht.

Lifechange

Und das, um so einen Körper zu erreichen(Bild 2014). Kein Schlaf, wenig Zeit für Freunde, dafür viel Training und Kalorienzählen angesagt.

Da fingen schon meine Bauchschmerzen an und ich dachte ich muss vielleicht was an der Ernährung ändern. Da wusste ich schon, ich muss eine Lifechange machen. Aber wie?

Erhoffter Lifechange durch Vegan

 

Irgendwann kam dann auch der Vegan Hype zu mir an. Ich habe es ausprobiert und ziemlich viele Früchte gegessen. Mein Pensum ging zu der Zeit aber noch genauso weiter wie vorher. Und das hat meinen Körper die Reisleine ziehen lassen. Es folgten die ganzen Unverträglichkeiten. Symptome: Stimmungsschwankungen, klebriger Stuhl, aufgeblähter Bauch, Blähungen des Todes, Gewichtszunahme innerhalb von 24 Stunden von 5 Kg, Wasserainlagerungen, Krämpfe.

Eine zeitlang machte ich noch so weiter. Bis es einfach nicht mehr ging. Ich war so Müde und Kaputt.

 

„Ab jetzt kümmere ich mich um meinen Körper“

Das habe ich mir dann auch vorgenommen. Ich habe angefangen zu meditieren. Anfangs war es extrem schwierig für mich, hatte ich doch so viel“ besseres „zu tun. Aber ich habe mich jeden Tag für 10-15  Minuten hingesetzt und mithilfe von mehreren Apps wie zum Beispiel 7Mind, 1Giantmind oder Headspace angefangen zu meditieren.

Lifechange-Achtsamkeit durch Meditation

Ob ich wollte oder nicht, ich wurde achtsamer mit mir selbst. Mir fiel auf was mir gut tat und was nicht. Sei es Nahrungsmittel oder auch Menschen in meinem Umfeld, meine Arbeit oder auch der Sport. Anfangs fand ich es schlimm. Hatte ich doch so viele negative Sachen um mich herum, die mir gar nicht gut tun.

„Oder steigere ich mich vielleicht doch in etwas rein?“

NEIN VERDAMMT! Dir fehlt nur das vertrauen zu dir selbst! Vertraue dir und deinem Instinkt und mache nur noch Dinge die dir gut tun.

Na und? Dann hast du halt wenig Freunde, dafür aber die richtigen.

Na und? Dann brichst du halt dein Studium ab, aber dafür bist du einen Schritt näher an deinen Träumen! Näher daran glücklich zu sein!

Wie sieht jetzt meine Ernährung aus?

 

Da ich ja Ayurveda studiere, habe ich gedacht ich muss mich auch vegetarisch ernähren.Womit es mir aber nicht so gut ging, denn der Candida Pilz ist in meinem Darm sehr ausgeprägt und der ernährt sich von Stärke . Um den in Schach zu halten, muss ich Stärke, Zucker und Weizen meiden. (Wollt ihr mehr dazu wissen? Dann schreibt es gerne in die Kommentare :))

Was nun? Umso mehr ich mich in die Materie Ayurveda  eingelesen habe, wusste ich : Jeder Mensch ist individuell und jeder Mensch verträgt Nahrungsmittel anders. Höre auf deinen Körper.

Also ernähre ich mich auch von tierischen Produkte und viel Gemüse. Oft mache ich mir auch die ayurvedische  Mungobohnen  Suppe, um meine Magen zu regenerieren. Ich weiß durch Ayurveda wann ich im Ungleichgewicht bin und welche Nahrungsmittel ich nutzen kann, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Leider fällt da das morgendliche Oatmeal weg, welches auch aus ayurvedischer Sicht sehr Nahrhaft ist. 

Dafür versuche ich alle drei Mahlzeiten warm zu essen und Mittags die größte Portion bzw auch mal schwer verdauliche Rohkost als Salat zu mir zu nehmen.

 

Sport

Ich habe auch gelernt, mich nicht mehr zu Sachen zu zwingen wenn ich einfach kaputt bin.

Yoga gibt mir einen Krassen Ausgleich und durch meine Yoga Ausbildung in Indien habe ich einiges dazu gelernt. Ich schaue, das ich morgens mindestens 15 Minuten Yoga mache. Oft  mache ich auch 45 -60 Minuten Yoga für mich.

Wenn ich es am Tag schaffe, geht es für mich noch ins Gym mit einer spritzigen HIIT Einheit und einigen Kraftübungen. Bald werde ich auch noch Laufen integrieren und wahrscheinlich ganz auf HIIT, Yoga und Laufen umsteigen. Nur gelegentlich mal ein paar Gewichte für meinen Po stemmen.

 

Ich fühle mich gut und wohl. Ich komme immer mehr in Balance, auch wenn ich nicht perfekt bin. Ich gebe mir die Zeit. ich gebe meinem Körper die Zeit, sich zu regenerieren. Und Meditation hat mir enorm geholfen dieses Lifechange zu machen.

Wie schaut es bei euch aus?

Meditierst du? Oder hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreibt mir in den Kommentaren. Ich tausche mich sooo gerne mit euch darüber aus! 🙂

 

Eure 

J

2 Replies to “Meine Ernährung – Lifechange durch Meditation #personal”

  1. Hey Jil und lesende,

    also ich persönlich habe Meditation noch nicht ausprobiert und kann deswegen auch gar nicht abschätzen ob und wie mir das helfen würde.
    Ich habe in meinem Leben bereits einiges an Sportarten ausprobiert. Habe ein paar Jahre gerudert. Aber bin irgendwann mit 10 beim Kunstradfahren hängen geblieben. Als mir das dann aber alles zu viel wurde(keine Konkurrenz und keine Freude mehr daran) mit 16/17 habe ich einige Jahre gar nichts gemacht und meinen Körper viele Jahre nicht beachtet dem zufolge sieht dieser jetzt auch aus. Als ich in dem Gymnasium angefangen habe war ich bis zur 8ten Klasse noch fähig 100-200 Liegestütze am Stuck zu machen aber das ist auch lange vorbei. Inzwischen schaffe ich nicht mal mehr eine. Ich habe mich diese ganzen Jahre immer weiter in mich selbst zurück gezogen weil ich mir selbst nicht eingestehen wollte dass ich mal wieder etwas tun muss und habe die Möglichkeit dazu auch nicht mehr gehabt. In meinem Studium nun habe ich ein paar Leute getroffen die mich wieder ein bisschen auf die richtige Bahn geschoben haben. Ein Paar sehr gute Freunde die mir gezeigt haben dass ich nicht so zurück gezogen Leben muss und auch mal etwas riskieren kann. In dieser Zeit habe ich mich wieder fest dazu entschieden mit Sport anzufangen. Aber diese Jahre haben mich verändert, Körperlich und ich kämpfe nun seit fast zwei Jahren immer wieder mit meiner Motivation und meinem Körper. Ich mache inzwischen wieder Sport und zwar Trampolin aber habe mich in dem Jahr in dem ich das jetzt schon tue bereits einige male verletzt. Im Moment habe ich das Gefühl es liegt daran dass ich kaum Muskulatur habe die im Fall der Fälle etwas auffangen könnte. Also habe ich mir jetzt gesagt ich muss auch zuhause alleine mal wieder etwas tun und bin dabei auf deine Videos gestoßen. Ich muss ehrlich sagen dass es auf Youtube wenige Leute gibt die das so sympatisch tun wie du und mit denen ich, vom denken her so auf einer Wellenlänge bin. Also immer weiter so dann wird das schon 🙂 Mir gefällts 😉
    mit freundlichen Grüßen
    Simon

    1. Hey Simon! Wow danke für dein Kommentar. Hehe das freut mich, das ich dich motiviere und auch noch sympathisch dabei bin. Werde weiter so machen :))

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