Leidenschaft- wofür brenne ich? Passion finden

Daily Blog 1/365 Thema: finde deine Leidenschaft/ Passion im Leben

So ihr lieben ich starte meinen Daily Blog. Das heißt jeden Morgen werde ich mich für eine halbe Stunde hinsetzen und einfach das loswerden was sich in meinem Kopf befindet. Wuhuuuuu 

Warum?

Weil ich es liebe zu schreiben und was ist das bitte für ein guter Start, wenn du den Tag mit etwas startest, was du liebst?
Ich werde einfach los schreiben und schauen wo mich mein geschriebenes jeden Tag hinführt.
Oft fasse ich einen Gedanken und spinne den weiter. Philosophiere betrachte ihn in anderen Blickwinkeln.
Daraus könne sich witzige, kritische, ernste oder liebevolle Texte ergeben. Natürlich werde ich viel über mich schreiben, also hier wird man so einiges Erfahren :D.
Aber es ist in meinem Kopf und ihr werdet einen Einblick bekommen.

Warum schreiben?

Früher als ich klein war habe ich in der Grundschule schon gerne geschrieben. Oh mein Gott ich liebte den Schulanfang! Ich liebte  es neue Hefte anzufangen und diese zu gestalten, mit der Art der Fächer zu beschriften und dafür meine neuen Stifte benutzen zu können. Sooo aufregend haha.

Aber in Aufsätzen habe ich immer zu viel interpretiert und wurde auch sehr schnell zu  fantasievoll. In der Grundschule kam dann immer die Anmerkung in meinen Aufsätzen:

Jil du schweifst wieder ab. DU bringst zu viel Fantasie mit ein. Versuche sachlich zubleiben.

Wir kann man einem Kind sagen, das es zu viel Fantasie hat? 😀
Ich hatte es bis zu dem Punkt geliebt, Aufsätze zuschreiben. Ab dann war Deutsch für mich als Unterrichtsfach eher semi interessant. Ich habe auch immer so schnell geschrieben, dass ich unzählige Rechtschreibfehler hatte. Aber es kam einfach so aus mir raus. Und wenig Geduld spielt da auch eine große Rolle.

Gymnasium 

Auf dem Gymnasium habe ich immer bei der Themenwahl Gedichte genommen. Ich habe es geliebt zu interpretieren und habe Seiten über Seiten geschrieben. Bin oft gar nicht fertig geworden. Naja meine Noten waren dann auch nicht so berauschend. Ich bin zu viel von dem ausgegangene was ich denke und nicht was der Lehrer von mir erwartet.

Uni

In der Uni kamen dann die wissenschaftlichen Texte. Der vermerk da :

Super geschrieben für eine Zeitschrift, aber nicht für einen Wissenschaftlichen Text.“ Oder „ Zu journalistisch formuliert.“

Ab wann habe ich über meine Leidenschaft nachgedacht?

Vorgestern. Jap genau. Denn vorher habe ich immer gesagt : Ich mag es halt zu organisieren.
Ich wollte es pragmatisch ausdrücken und nicht als… künstlerisch.
Aber vorgestern war ich bei Janesh Vaidya. Er praktiziert Ayurveda und wir hatten eine Einzelstunde in der er mich analysiert hat. Mithilfe von Pulsdiagnostik und einer genauen Untersuchung hat er meine psychischen und physischen Beschwerden und Bedürfnisse ausgemacht.

Direkt als ich und en Raum kam meinte er, dass ich gerne meine Gedanken fließen lasse und etwas künstlerisches mache. Ich hatte noch kein Wort gesprochen außer „Hey Janesh.“
Schreiben hätte ich jetzt nicht als künstlerisch bezeichnet, beziehungsweise nicht das was ich mache. Aber ich sagte ihm, dass ich recht gerne schreibe. Er meinte das ich dem nach gehen und jeden Tag schreiben soll ohne viel nachzudenken. Einfach raus. Und das mache ich hier.

Ist es wirklich meine Passion?

Ich habe dann ich alles Revue passieren lassen, ob sich das „schreiben“ in meine Leben wiederfindet. Vielleicht suche ich gerade auch einfach nur nach Zeichen und es nicht das richtige, aber den Versuch zu wagen …. Das ist es Wert.
Als ich klein war habe ich quasi Notizbücher gesammelt. Habe Tagebücher geschrieben, aber schnell wieder aufgehört, gelangweilt von meinem eigenen Leben. Zu wenig crazy Stuff spielte sich ab.
Ich fing dann irgendwann an Kurzgeschichten zu schreiben.
Als ich letztens nach ein paar Jahren mal wieder ein Back up auf meinem Ipgone gemacht habe, hatte ich Notizen in meinem Handy von eine Kurzgeschichte über Liebe. Die Kurzgeschichte hatte ich vor drei Jahren geschrieben. Meine Güte, ein Backup war echt an der Zeit.
Ich war so gerührt von der Kurzgeschichte.

Ich hatte über ein Jahr hinweg mehrere Notizen über diese Geschichte gemacht. Habe sie weiter gesponnen und viel aus meinem Leben mit rein gebracht.
Und die Story war gar nicht mal so schlecht. 

Also spinnt sich hier vielleicht ein Pfaden durch meine Leben?

Ich fühle mich wohl damit zu schreiben. Und nachdem ich einen Blogpost für euch geschrieben habe, habe ich mehr Energie als vorher.

Ich weiß noch wie aufgeregt ich darüber war, einen Blog zu starten. Den Blog hatte ich aber erst angefangen, als ich merket, dass auf Instagram meine Texte zu lang werden.

Also wie findet man seine Passion?

Mit Gefühl.
Schon wie das Wort Passion=Leidenschaft sagt.
Das was du machst, solltest du mit Leidenschaft machen. Wenn du dich jeden Tag darauf freust, wenn du am liebsten jetzt anfangen willst und nicht erst morgen, wenn es dir Energie gibt, wenn du dich ohne nicht vollständig fühlst.
Dann ist es Leidenschaft. 

Sei mutig und ehrlich 

Sei mutig und gehe dem nach. Du musst es jetzt nicht direkt als Beruf machen, aber es sollte einen Platz haben in deinem Leben. Höre auf dein Gefühl.

Und vor allem verurteile dich nicht dafür. Es gibt in JEDEM Bereich jemanden, der es mit Leidenschaft macht. Im Bereich Essen, Kochen, Putzen, Sport, Technik uvm.

In der Grundschule hatten wir einen Busfahrer der war sooo cool! Jeden Tag ein Lächeln auf den Lippen. Er begrüßte die Mehrheit der Schüler mit Namen- egal wie voll der Bus war.
Er liebte seinen Job! Und wir liebten ihn, weil er so viel Leidenschaft ausstrahlte.
Auch das Lehrersein. Es gibt einfach Lehrer die sind klasse und das sind meistens die Lehrer, die ihren Job lieben.

Gib deiner Passion einen Platz in deinem Leben. Jeden Tag.

Was kannst du tun?

Schreibe dir auf, was du mit Leidenschaft machst. Worauf freust du dich jeden Tag? Welche Themen interessieren dich?
Richtige deine Sinne darauf und mache es dir als Mission, herauszufinden was du mit Leidenschaft machst und zwar ganz automatisch.

Deine
Jil

Schreibe einen Kommentar