Generation Selbstverwirklichung- Nachteile und Vorteile

Selbstverwirklichung

Daily Blog 6/365 Thema: Generation Selbstverwirklichung 

So oft lese und höre ich wie man über die Generation „Selbstverwirklichung redet“. Über die Generation wird gesagt
„ Jeder denkt er kann werden was er will. Jeder denkt er kann ein Start Up gründen und sich selbstständig machen. Sein Träume verwirklichen. Die früheren Werte von harter Arbeit gehen ja ganz verloren!“
Es wird sehr abschätzig darübe geredet. Welche Werte genau gehen denn verloren? Sich selbst zu verwirklichen heißt nicht, dass es keine harte Arbeit ist. Es ist Arbeit, die man gerne macht. Die einem liegt.

Generation Selbstverwirklichung

 

Ich finde es klasse! Ich finde es super zu sehen wie sich Leute auf Youtube und Instagram damit beschäftigen,welches Thema sie teilen möchte. Wie sie sich verwirklichen möchten.

Gehen Werte verloren oder gewinnen wir einfach welche dazu?

Wir beschäftigen uns mehr mit uns selbst. Es ist ein Boom von Yoga und Meditation zu sehen.
Ja sogar Ayurveda findet immer mehr den Platz in unserer Gesellschaft.
Wir sind interessiert an dem „Warum man etwas macht“.

Der Hashtag #bodylove ist so präsent in social Media.
So viele Blogs stellen da, dass man sich selbst lieben soll. Wie zum Beispiel der Kanal von Karolinsmoment.

Ich liebe es!!

 

Nachteil 

Der Nachteil ist, man wird überflutet damit. Man fühlt sich unter Druck gesetzt, wenn man es nicht auf anhieb schafft.
Aber der Versuch zählt und so lange man sich damit beschäftigt, wird das auch was. Take your time!
Wenn man neue Werte entwickelt und sich gegen so viel Stemmen muss, verzweifelt man auch oft.
Aber Selbstverwirklichung heißt nicht unbedingt, dass man sich selbstständig machen muss oder ein Youtubestar sein soll. Das was DU gerne machst, ist deine Selbstverwirklichung. Auch wenn du Bücher in einer Bibliothek sortierst oder Busfahrer bist. Hauptsache du liebst es! 

Was ist meine Passion?

Was mache ich gerne? Also was mache ich wirklich gerne?! Womit fühle ich mich wohl? Dazu habe ich auch einige Zeilen in meinem Blogpost über „Finde deine Leidenschaft“ geschrieben.
Wir finden zurück zu unserem Gefühl und wollen es verwirklichen. Wir wollen ECHT sein. Authentisch mit allen „Fehlern“ die man so hat.
Auf Instagram wird auch immer mehr Realität gezeigt. Es wird gezeigt wie Bilder wirklich entstehen und wie Fake Ideale vermittelt werden. Es entsteht so viel Liebe aber auch gleichzeitig Druck, weil es so ungewohnt ist, nur auf sein Inneres zu hören. Aber ganz schlimm wird es, wenn man erstmal merkt wie schön es ist auf sein Gefühl zu hören. Denn dann fällt einem auf, wie oft man gegen sein Gefühl gehandelt hat und ganz und gar nicht das macht, was einen erfüllt.

 

Was mache ich gerne?

Als ich bei Janesh Vaidiya meine Personal Stunde gemacht habe, hat er mich analysiert und ist komplett davon ausgegangen, was ich gerade ausstrahle.

Er hat mir Sachen gesagt, die ich in mir schon gespürt habe, aber ich hätte mich nie getraut dem nach zu gehen, weil es so …. Anders ist, als das was ich von mir erwarte oder was andere von mir erwarten.

Er hat mir gesagt, dass ich künstlerisch bin. Das ich gerne erschaffe, formuliere, nachdenke.
Wenn Ich zum Beispiel schreibe, bin ich im Flow. Ich denke über nichts anders nach. Manchmal schießt es einfach so aus mir raus. Ich schreibe Zeilen und meine Finger fliegen einfach nur über die Tastatur. Ich habe unzählige Bücher mit Kurzgeschichten angefangen zuschreiben.
Die Betonung liegt auf angefangen! Weil ich oft dann mitten in der Geschichte doch eine andere Wendung einbringen wollte, wurde alles zu kompliziert. Mir fehlte die Struktur. Beziehungsweise das richtige Vorgehen.

Schon seit dem ich klein bin

Ich habe in der Grundschule schon zu viel in Sachtexte hinein interpretiert und zwischen den Zeilen gelesen. In meine Aufsätzen kam immer der Vermerk:
Jil, du schweifst ab und bringst zu viel Fantasie mit rein.“
Ich habe freie Aufsätze geliebt!! Unzählige Wörter geschrieben. Sachen umschrieben. Und so schnell geschrieben, dass ich unzählige Schreibfehler in meinen Texten hatte.
Das passiert mir heute auch noch oft, weil ich einfach los schreibe. Ohne auf irgendwas zu achten. Ich schreibe einfach, was ich los werden muss.

In welche Richtung soll es denn gehen?

Wenn man aber schon mal weiß, in welche Richtung man gehen möchte, muss man nur noch einen Weg finden wie man es verwirklichen kann und vor allem in welcher Art.
Soweit bin ich noch nicht. Aber ich liebe es für meinen Blog zu schreiben oder meine #jilschreibflash Texte auf Instagram.
Mir macht es Spaß und ich freue mich jeden Tag darauf schreiben zu können.
Und jeder von euch wird dabei sein, wie ich immer mehr das mache, was ich gerne mache.

 

Mach es für dich!

Also mach das für dich, was du für richtig hältst. Sei mutig. Wenn du dich gut mit dem fühlst was du tust, kannst du nichts falsch machen. Du kannst nicht verlieren! Denn du gewinnst dich selbst!

Verurteile dich nicht für deine Leidenschaft. Du musst nicht machen, was alle machen. Liebe einfach deine Tätigkeit und der Rest wird kommen.
Aber horche immer nach deinem Gefühl. 

Deine
Jil

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