Mein perfektes Jahr- Auch mal mutig sein

DAILY BLOG 9/365 Thema: Mein perfektes Jahr

Das Buch- Dein perfektes Jahr

Das Buch „Dein perfektes Jahr“- von Charlotte Lucas habe ich gerade vor zwei Stunden fertig gelesen. 
Ich hatte es schonmal im Oktober in einer Buchhandlung in der Hand. Ich kann echt Stunden in einer Buchhandlungen verbringen, einfach nur um die Bücher anzufassen. Und selten gehe ich da ohne etwas zu kaufen raus.
Im Oktober war ich aber noch voll in meiner „Sachbuch“-Phase. Ich wollte Bücher lesen, die mich etwas „lehren“. 
Also legte ich das Buch wieder zur Seite.

Vor einer Woche fiel mir wieder das Buch von Charlotte Lucas in die Hand. Dieses mal las ich den kurzen Teaser auf der Rückseite. „Was ist der Sinn deines Lebens?“. Ok- gekauft.
Wie ihr in meinem letzten Blogpost gelesen habt, stelle ich mir diese Frage derzeit extrem oft.
„Was erfüllt mich? Wer bin ich?“.
Schon dieser eine Satz brachte mich dazu das Buch zu kaufen.
Ich verschlang es in einer Woche. War süchtig da nach. Viel zu schön war die Ansicht, wie ein Mann sein Leben komplett umkrempelt und sein perfektes Jahr durch viele Fügungen lebt.

Schicksal

Er lernt in dem Buch Zeichen zu erkennen und „JA“ zum Leben zu sagen. „Ja“ zu sagen, zu Situationen die erfordern, dass er seine Komfortzone verlässt.
Mh wie passend. Genauso habe ich es getan, indem ich das Buch gekauft habe, nachdem es ein zweites Mal in meine Hände fiel. Ich habe jetzt durch den Kauf nicht meine Komfortzone verlassen, aber ich habe das Zeichen wahrgenommen, dass ich dieses Buch vielleicht doch mal lesen sollte.
Das hier wird keine Rezension über das Buch, da würde ich euch wahrscheinlich extrem viel vorweg nehmen. Ich bin zu gut im Spoilern haha.
Jetzt geht es um den Gedanken „Mein perfektes Jahr“.

 

Mein perfektes Jahr

 

Puh… wie stelle ich mir überhaupt „mein perfektes Jahr“ vor? Dadurch, dass dieses eine Jahr einem eine gute zeitliche Übersicht gibt, kann man sich auch mal etwas trauen. 
Der Gedanke „Dieses Jahr tust du einfach alles, was dich glücklich macht. Nächstes Jahr dann werde ich wieder zur gewohnten Ordnung übergehen.“ Hilft da einem vielleicht sich mehr zu trauen. Und wer weiß, vielleicht haben sich so viele gute Sachen in diesem Jahr ergeben, die einem ein weiteres perfektes Jahr ermöglichen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Ok ok also zurück zu der Frage:  „Wie sieht mein perfektes Jahr aus?“

In meinem perfekten Jahr wache ich jeden Tag auf und freue mich über den Tag. Ich freue mich auf alles was ansteht. Verpflichtungen sind keine Verpflichtungen für mich, weil ich es gerne mache.
Mein Jahr wäre vollgepackt mit Momenten in denen ich Zeit zum lesen und schreiben rein bringe.
In meinem perfekten Jahr würde ich Kulturen von anderen Ländern kennen lernen. Das heißt nicht nur ein kurzer Zwischenstopp in einem Land, sondern für einige Wochen oder Monate dort zu leben.
Mich selbst versuchen dadurch kenne zu lernen. Ich würde unzählige Sachen ausprobieren, um zu schauen was ich gerne mache. Mh… spezielle Aktivitäten kann ich sonst nicht nenne.

Im Prinzip aber würde ich  den Zeichen des Universums nachgehen.

Schicksal

Ich weiß nicht ob du eher an „Schicksal“ oder an „Zufall“ glaubst. Aber der Gedanke vom Schicksal- macht für mich persönlich Sinn. Dabei glaube ich nicht, dass alles komplett vorgegeben ist. Sondern dass sich Möglichkeiten von verschiedenen Wegen ergeben.
Und wenn du den Weg einschlägst, der dir Erfüllung bringen wird, wirst du umso mehr Zeichen vom Universum erhalten.
Kennst du das? Wenn du rückblickend merkst: „Alles was passiert ist, macht Sinn. Es hat mich alles zu dem Moment gebracht, indem ich mich gerade befinde.“
Ich glaube an sowas.

Schau mal: alles ist Energie. Alles besteht aus Atomen, die aus Protonen, Neutronen und Elektronen bestehen. So unendlich kleine Teilchen, die aus Energie bestehen und letztendlich die Materie bilden die wir sind und von dem was wir sehen.

 

Was sind also Gedanken?

Sind sie nicht auch Energie? Oder eher Luft? Aber auch Luft besteht aus Energie. Ist es einfach nur leerer Raum? Leeren Raum gibt es aber nicht. Überall ist etwas, auch wenn wir es nicht mit bloßem Auge sehen können. Und dieses etwas wird immer Energie in sich tragen.
Also müssen Gedanken auch Energie sein. Und worauf trifft diese Energie beziehungsweise wer oder was empfängt diese Energie? Vielleicht zieht die Energie auch einfach etwas an. Bestimmt kennst du das auch, wenn du dich besonders mit einem Thema beschäftigst, scheint es auf einmal überall aufzutauchen. Warum ist das so? 

 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.- Talmud

 

Davon ausgehend können wir unser Schicksal selbst formen. Indem wir darauf achten was wir denken. Wie wir reden und Handeln. Was zu unseren Gewohnheiten geworden ist und wie wir diese in unserem Charakter widerspiegeln. 
Macht das für dich Sinn?

Mein perfektes Jahr

In meinem perfekten Jahr würde ich also versuchen meine Gedanken darauf zu fokussieren, was ich wirklich will. Dafür muss ich mir erst mal bewusst sein, was ich eigentlich will. In diesem Jahr habe ich den Satz : „Ich weiß einfach nicht was ich will!“ , quasi als mein Mantra benutzt. Und genau dieser Gedanke hat mich immer dazu gebracht, genauso zu fühlen. Zu gerne habe ich andere um ihre Meinung gebeten. Einfach weil ich nicht wusste, was ich will.

In meinem perfekten Jahr wäre mein Mantra anders : „Ich weiß was ich will. Und ich werden den Mut haben, dem nachzugehen:“

Warum ich dafür Mut brauche? Weil ich viel zu oft was gegensätzliches will, als andere von mir erwarten. Das habe ich 2017  gelernt. Bin ich dem nachgegangen, was andere von mir erwarteten, war ich ausgelaugt, traurig und ohne Elan. 
Ich habe nicht auf mich gehört. Auf dieses Gefühl in mir, das mir gesagt hat das hier gerade etwas gewaltig schief läuft. Denn mein alter Glaubenssatz „Ich weiß nicht was ich will“  hat nichts anderes zu gelassen.

 

Meditation & Yoga

 

Als ich mit Meditation und Yoga angefangen habe, habe ich gemerkt das in mir etwas anderes ist. Ich wurde neugierig und wollte mehr von dem erfahren.
Habe ich einmal gemerkt, dass ich etwas gerne mache, bin ich dem nachgegangen. Egal ob es zu mir „passte“ (ohje, ganz schön viele Anführungszeichen hier. Ich hoffe du kannst mir noch folgen :D). Ich habe mich ausprobiert und mich dadurch mehr kennen gelernt. In meinem perfekten Jahr würde ich das nur so machen.

 

Der Sinn des Lebens

Was glaubst du ist der Sinn deines Lebens? Da gibt es keine falsche Antwort. Das was du glaubst, wird wahr sein.

Ob du glaubst, du schaffst es oder ob du glaubst, du schaffst es nicht, du hast auf jeden Fall Recht.- Henry Ford

Ich glaube der Sinn des Lebens ist es, sich selbst zu erfahren. Sein wahres selbst. Wer ist es der durch deine Augen schaut? Wer ist es, der das Gesehene interpretiert, verarbeitet? Das bist du selbst oder? Dein selbst, das in dir ist. Das Selbst, das mehr ist als ein Körper. Das sich erfahren will, eben durch den Körper.

Denk daran, Gedanken sind Energie. Und jetzt kommen wir wieder zu den „Zeichen vom Universum“. Wenn du dich also auf das fokussierst, was du wirklich gerne machst, wirst du genau das anziehen. 

Woran machen wir fest, dass wir etwas gerne machen?

Wir machen etwas gerne, wenn wir uns auf diese Tätigkeit oder den Menschen freuen. Wenn es uns fehlt, wenn wir dem nicht nachgehen können. Oder wenn der Gedanke, es nicht mehr tun zu können, ein Gefühl von Traurigkeit in dir auslöst.
Wenn wir in der Tätigkeit das Gefühl für Zeit verlieren und sie einfach machen.  Dann machen wir etwas gerne.

Also, in meinem perfekten Jahr mache ich genau das. Mein Mantra „Ich weiß was ich will und ich werde den Mut haben dem nachzugehen.“ Ich mache alles, was ich gerne mache und fülle so mein perfektes Jahr mit Tätigkeiten die ich gerne mache und mit Menschen, die ich gerne um mich herum habe. Und ich werde durch diese Einstellung nur noch mehr davon anziehen.

Angst?

Ja klar! Man darf sich auch Sorgen über so ein Vorhaben machen. Denn es widerspricht allen Prinzipien, die man bisher hatte. Viele würden es als „Freigeist“ bezeichnen so zu leben. Irgendwie hat das Wort einen schlechten Beigeschmack bekommen. Aber was ist daran schlimm? Wenn du alles was ich gerade geschrieben habe mit diesem Wort bezeichnen würdest, würdest du dann nicht gerne ein „Freigeist“ sein? 

Und da gilt es, seine Komfortzone zu verlassen und sich zu trauen dieser Freigeist zu sein, der in einem schlummert. Sei es für ein Jahr. Sei mal dieser Freigeist. Was hast du zu verlieren? Einmal kannst du es ausprobieren und schauen, wie es dir damit geht. 

 

Es wird mein perfektes Jahr 

Unzählige Aneinanderreihungen von wunderschönen Momenten, die mir viele perfekte Jahre schenken. Die ich mir selbst schenke.

Was sagst du dazu? Was sagst zu Schicksal, Gedanken sind Energie und zu „mein perfektes Jahr“? Ich freue mich, mich mit dir auszutauschen.

 

Deine
Jil

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