Ayurveda Kur in Indien- der Retreat geht los #2

Day 13/365 Ayurveda Kur – es geht los #2

Soo endlich geht mein Ayurveda Retreat in Indien es los!
Um 6 Uhr bin ich aufgestanden und dann gab es einen Guten-Morgen- Tee.
Um 7 Uhr ging es zum Yoga. In der Stunde machen wir individuell angepasstes Yoga, um unseren Körper ins Gleichgewicht zu bringe. Da ich aber heute noch den Termin bei dem Arzt habe, wo meine Behandlung auf mich abgestimmt wird, mache ich Yoga nach meinem Geschmack.
Anschließend um 8 Uhr gibt es Frühstück.  Reisfladen mit Obst-Porridge eingebettet in einem Bananenblatt. Die nächsten Tage mache ich mal Bilder von dem Essen und zeige es euch.:))
Und jaaaa, ich habe das Obst gegessen.
Bisher geht es ganz gut. Auch wenn ich mir ein paar Paras schiebe auf jedes kleine Zwicken in meinem Bauch. Aber ähnliche Symptome wie früher merke ich noch nicht. Trotzdem werden wir es die erste Woche langsam angehen mit den Früchten. Nächste Woche probiere ich dann das normale Programm und schaue mal, was mein Körper dazu sagt. Ich hoffe soooo sehr, dass ich Früchte wieder essen kann.

Ab 8:30 fangen die Behandlungen an. Das heißt entsprechend auf dich abgestimmte Ölmassagen. Für mich gibt es noch keine. Weil wegen ich muss noch zum Arzt. Bin auch ein bisschen traurig, dass ich noch einen weitern Tag warten muss.
Dafür kann ich euch morgen berichten, was die mit mir gemacht haben.

Der Besuch bei der Ärztin – Retreat

Bei der Ärztin werde ich gewogen (66,1kg), mein Blutzucker wird gemessen (Normalwert), mein Puls wird gemessen und einige Sachen werden abgefragt. Wegen meinen Bauchproblemen (Mega Blähbauch & Unwohlsein) gab es dann noch ein undefinierbares Getränk und Kräutertabletten.

Danach kam die Yogalehrerin zu mir und stimmte mit mir meine Yogaroutine ab, die ich die nächsten Wochen jeden Morgen machen werde. Da bei mir Vata ins Gleichgewicht gebracht werden muss, mache ich viele Meditationen und Asanas, die mich erden. Denn Vata ist bei mir zu viel und führt zu Trockenheit im Körper, Stress, Probleme mit der Verdauung, rastlosen Gedanken uvm. Bei mir fehlt das Dosha Kapha. Etwas das mich beruhigt, meinem Körper mehr Stabilität gibt.

 

Snacks und weiteres während dem Retreat

Um 10:30 gibt es für jeden einen Smoothie. Auch hier traue ich mich wieder an das Obst. Ich habe der Ärztin meine Bedenken wegen meiner Fruktoseintoleranz aber mit geteilt. Deshalb gab es bei dem Snack nach dem Mittagessen nur Gurke und Möhre für mich.
Aber ich werde mich trotzdem zu den Hauptmahlzeiten an das Obst trauen und nach der ersten Woche je nach Befinden, auch das ganze Obst Programm mit machen. Ich bin gespannt. Und habe Schiss haha.

Ich lese den ganzen Tag unzählige Bücher. Die Bücher von Dan Milmann haben es mir momentan extrem angetan. Und die lese ich gerade alle auf meinem Kindle durch.
Normalerweise mag ich ein richtiges Buch lieber, aber auf Reisen ist das Kindle gerade einfach super praktisch. Man brauch nur kurz Internet und Geld natürlich, um sich dann die neuen Bücher zu laden.

Um 12.30 gab es Mittagessen. Zum Mittag gibt es die größte Mahlzeit. Denn zur Mittagszeit ist das Agni (Verdauungsfeuer) auf Hochtouren und verträgt auch ein bisschen mehr Nahrung. Wie die aussieht, zeige ich euch mal die Tage.

Um 15:30 gab es dann eine Runde Hatha Yoga. Zu der Uhrzeit gibt es immer andere Workshops. Mal speziell auf Meditation abgestimmt, mal Vinyasa Yoga, mal Hatha Yoga und was den zwei Yogalehrern hier noch so einfällt.

Hatha Yoga

Die Hatha Yoga Stunde tat echt gut! 1,5 Stunden haben wir uns komplett auf die Bewegung des Körpers eingelassen.  Ich finde es echt extrem interessant, wie der Körper in bestimmten Lebenssituationen anders Reagiert.
Anfang des Jahres hat mich Hatha Yoga noch voll verrückt gemacht, weil mir einfach alles zu langsam ging. Aber mittlerweile weiß ich es einfach zu schätzen und genieße den Fokus der sich auf meinen Körper richtet.
Dadurch habe ich so viel über mich gelernt. Nicht nur über meinen Körper, sondern auch über meine Psyche. Durch Hatha Yoga ist mir erst mal klar geworden, wie heftig meine Gedanken hin und her springen. Oder in Balance fordernden Asanas war ich super mies, weil ich eben so verdammt viel gedacht habe. Genau die Asanas erfordern umso mehr Konzentration und die musste ich dann erstmal aufbringen.
Ich finde immer mehr rein und genieße es jeden Muskel in meinem Körper bessern kennen zu lernen. Meinen Körper besser kontrollieren zu können und immer mehr meinen Kopf in Stille genießen zu dürfen. Die Stille in meinem Kopf findet zwar nicht oft statt, aber immer öfter :).

 

Good Night 

 
Danach gab es dann um 17:30 Abendessen und einen Guten- Nacht- Tee.
Wir haben uns alle noch zusammen gesetzt und einfach ein bisschen gequatscht.

Jetzt ist 21 Uhr und ich liege im Bett und schreibe euch die Zeilen.

Morgen ist endlich meine erste Behandlung! Ich freuuuue mich!

Ich bin gespannt was die nächsten Tage noch so passiert. An meinem Tagesablauf wird sich nicht mehr viel ändern, aber dafür in meinem Inneren. Und daran möchte ich euch natürlich auch Teil haben lassen. Ich bin auch gespannt, wie ich die Lebensmittel und die Früchte vertrage. Aber wir werden sehen :).

Was interessiert dich am meisten an meinem Ayurveda Retreat, den ich gerade mit mache? Ich freue mich über den Austausch in den Kommentaren mit euch 🙂

 

 

Deine

Jil

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