Was mir wirklich geholfen hat-Blähbauch & Reizdarm

Daily Blog 20/365 Thema: Was mir wirklich geholfen hat gegen meinen Blähbauch & Reizdarm. 

 

Was hat mir wirklich geholfen? Reizdarm

Hier könnt ihr nochmal meine ganzen Unverträglichkeiten nachlesen und meine ganzen Artztbesuche.

Aber warum geht es mir jetzt so gut? 

Ganz ehrlich? Kein Arzt konnte mir helfen. Auch meine Heilpraktikerin nicht. Schnell wird man mit einem Reizdarm abgestempelt. Ich möchte nicht schlecht über Ärzte reden, aber die geben häufig lieber Medikamente, als den Ursachen auf den Grund zu gehen. So meine Erfahrung und das hat mir beinernem Reizdarm nicht geholfen geholfen.

 

Histamin Intoleranz

Als noch zusätzlich die Diagnose Histaminintoleranz kam, wurde ich hellhörig. Histamin wird im Körper durch Enzyme verarbeitet. Die Enzyme werden jedoch auch bei Stress zum Einsatz gebracht. Deswegen kann es sein, dass Betroffene im Urlaub weniger Probleme haben, als im Alltag zu Hause. Denn wenn man viel Stress hat, sind nicht genügend Enzyme da, um Histamin zu verarbeiten.

Hatte ich also zu viel Stress? War mir gar nicht auf gefallen.

Das war das erste mal, dass ich inne gehalten habe und mich reflektierte. Habe ich Stress? Und wie kann ich dem entgegen wirken? Welche Situationen lösen den Stress aus und führt zu dem Reizdarm?

Meditation

Ich recherchierte viel über Stressreduktion und kam auf die Meditation. Ich probierte es aus.
Anfangs war es extrem schwer für mich, einfach da zu sitzen und nicht zu tun. Mir kribbelte es in den Fingern etwas zu machen, etwas handfestes. Und das zeigte eindeutig, wie krass ich unter Strom war. Ich zwang mich richtig zu meditieren. Jeden Morgen. Ich fing bei 5 Minuten an und steigerte mich dann bis  20 Minuten täglich.
Mein innerliches Stresslevel senkte sich nach einiger Zeit. Ich wurde ruhiger und bekam endlich die Situationen zu sehen, die mich so stressten. Dazu gehörte auch der täglich Zwang um 6 Uhr schon im Gym zu stehen.
Histamin bekam ich mit Meditation also in den Griff. Schnell hatte ich keine Probleme mehr damit.

 

Yoga

 

Die anderen Unverträglichkeiten und der Reizdarm plagten mich noch. Ich wollte wieder den Kontakt zu meinem Körper herstellen. Ihm näher sein und ihn nicht mehr so ablehnen, weil ich ihn einfach nicht mag.
Ich fing mit Yoga an.
Die Kombination Yoga und Meditation machte mich schnell traurig. Mir fiel auf, wie sehr ich meinen Körper ignorierte. Ich aß gar nicht wenn ich hungrig war. Auch setzte ich mich an den Tisch zum essen, ohne vorher meinem Körper die Zeit zu geben, sich auf das Essen vorzubereiten.
Tagsüber war mein Bauch ständig angespannt, weil ich so unter Strom war. Ich merkte es erst, als ich meinem Körper mehr Aufmerksamkeit schenkte. Wie soll der Körper sich entspannen können, wenn ich ihn die ganze Zeit über anspanne, als würde ich nur darauf warten flüchten zu können.
Und jetzt?

 

Bauchatmung 

Ich fing an die Bauchatmung bewusst in meinen Alltag zu integrieren. Einfach in den Bauch atmen, so dass sich die Bauchdecke hebt. Das fördert die Durchblutung in der Bauchgegend und dein Bauch fühlt sich endlich wieder mit einbezogen in dein Leben. Klingt komisch, ist aber so. Dein Körper ist ne Einheit und ich habe meinen Bauch ignoriert, fand ihn nicht schön und habe ihn nur bemängelt. Was würdest du an seiner stelle machen? Genau streiken.

Außerdem hilft die tiefe Bauchatmung deinem Körper, sich zu entspannen. Durch die tiefen Atemzüge weiß er, dass er ins Sicherheit ist und nicht jeden Moment vor etwas weg rennen muss. Die Verdauung wird bei Stress nämlich stark eingeschränkt, weil die Energie woanders benötigt wird.

Versuch es einfach. Nimm vor jedem Essen 5 tiefe Bauchatemzüge und erinnere dich so oft am Tag wie möglich, tief in den Bauch zu atmen.

Vor allem in stressigen Situationen. Werde achtsam mit dir und einem Körper. Also: entspann dich. Ich glaube nämlich das ist ein Teufelskreis, aus dem man raus kommen muss. -> Blähbauch-> Unwohlsein führt zu->Stress -führt zu-> Blähbauch -> Unwohlsein -> Stress

Man stresst sich nur noch mehr, wegen dem fiesen Blähbauch. Man verzweifelt richtig! Und zeitgleich werden die Symptome von dem Reizdarm nur noch schlimmer. Genau jetzt zählt es, sich zu entspannen und dem Körper die Aufmerksamkeit zu geben, die er benötigt.

 

Ernährung

 

Wichtig ist hier: dein Körper sagt dir wann du Hunger hast und wie viel. Das Gefühl geht uns schnell verloren, weil wir schon in der Erziehung beigebracht bekommen haben, wann wir zu essen haben. Wir essen artig auf, weil sonst die Sonne nicht scheint. Ist ja egal, dass wir schon lange satt sind.
Versuche auch hier wieder dein Körpergefühl zu erlangen. Kaue gut und gibt deinem Körper die Zeit sich auf die kommende Nahrung vorzubereiten. Wenn dein Körper hungrig ist und bereit zu essen, wird er die Nahrung viel besser verwerten können.
Versuche bewusst zu erkennen, welche Nahrungsmittel dir gut tun. Oft ist auch die Menge entscheidend. Vielleicht mal nur ein Stück Schokolade, statt eine ganze Tafel, dafür mit umso mehr Genuss?
Einfacher gesagt als getan. Aber auch das wird dir dein Körper danken und bis du die Vorteile merkst, heißt es üben üben üben. Dein Routinen brechen. Gib dir was du brauchst. Nicht mehr und nicht weniger. Das wird deine neue Routine sein.

 

Supplements

 
Es gibt noch einige Vitamine und Mineralien, die deinem Darm helfen sich zu regenerieren. Mein Darm war durch Stress und den daraus resultierenden Candida Pilz, sehr kaputt. Deshalb habe ich dem Blogpost hier , noch mal alle Nahrunsgergänzungsmittel hin geschrieben.

Hier geht es noch zum Blogpost über Blähbauch & Verhütungsmittel. Vielleicht findest du dich da auch wieder. Das war für mich auch einentscheidender Punkt, der mir gegen meinen Reizdarm geholfen hat.

 

Was sind deine Erfahrungen? Ich freue mich, mich mit dir in den Kommentaren auszutauschen.

Deine

Jil 🙂

One Reply to “Was mir wirklich geholfen hat-Blähbauch & Reizdarm”

  1. […] Was hat mir wirklich gegen meinen Blähbauch geholfen? Da schreibe ich detailliert darüber, was mir wirklich geholfen hat. […]

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