Selbstmassage zur Stoffwechseloptimierung – Ayurveda

Heute zeige ich euch eine Selbstmassage aus dem Ayurveda mit einer stoffwechseloptimierenden Wirkung.

Ich versucht selbst die komplette Durchführung der Massage möglichst 1x die Woche umzusetzen.
Die anderen Tage greife ich nach dem Duschen auf eine verkürzte Anwendungen (achtsames eincremen) zurück.

Aber auch wenn du die Anwendung einige Male kürzer gestalten solltest oder vereinfacht durch bewusstes Eincremen ersetzt, wirst du die positive Wirkung auf deinen Körper trotzdem merken. 🙂

Gelenke & Achtsamkeit 

Wir legen bei dieser Massage den Fokus auf die Gelenke.
So wird die Durchblutung im Gewebe um das Gelenk gefördert und der Zellstoffwechsel angeregt. Im Yoga redet man davon, dass die Lebensenergie (Prana ) sich so besser im ganzen Körper verteilt und dadurch der Stoffwechsel wieder vorteilhafter arbeiten kann.

Glückshormone durch die Selbstmassage

Bei regelmäßiger Durchführung werden die Gelenke und das Gewebe geschmeidiger und beweglicher.
Und dir werden noch weitere positive Effekte auffallen.
Wenn jeder Bereich deines Körper gelockert und gut durchblutet ist, wirst du mehr Energie haben. Da „Prana“, die Lebensenergie, besser fließen kann.
Dazu kommt, dass bei dieser Art von Berührung und Aufmerksamkeit deinem Körper gegenüber, das Hormon Oxytocin (Kuschelhormon) freigesetzt wird. Die Freisetzung führt dazu, dass sich der Puls beruhigt, ein Glücksgefühl entsteht und das Gefühl von Geborgenheit sich in deinem Körper breit macht.

Empfehlungen zur Anwendung der Selbstmassage

Ein paar zusätzliche Helferlein kann man immer gebrauchen. Deshalb zeige ich euch hier das 100% naturreine Gelenkwohl Öl von Primavera.
Das Öl ist mit speziellen Heilpflanzen angereichert. Es pflegt die Haut und regt zusätzlich das Gewebe an.

Da ich immer transparent mit euch umgehen möchte, erwähne ich hier, dass ich mit Primavera geschäftlich kooperiere.
Wenn du mir schon länger auf Social Media folgst, weißt du bereits dass ich nichts empfehlen würde, wo ich nicht zu 110% hinter stehe. Deshalb ist Primavera einer der wenigen Firmen mit denen ich hier auf meinen Blog zusammenarbeite.

Deshalb ist Primavera einer der wenigen Firmen, mit denen ich hier auf meinen Blog zusammenarbeite.

Aber nun gut – legen wir los oder?:)

Was du für die Selbstmassage benötigst

  • Ein Öl. Am besten eignet sich Kokosöl, Sesamöl oder das von mir empfohlene Bio Öl von Primavera.
  • Einen Bademantel oder ein großes Handtuch in das du dich nach der Massage einwickeln kannst, damit das Öl Zeit hat einzuziehen. 15 Minuten kannst du ungefähr dafür einplanen (Sesamöl braucht in der Regel etwas länger).

Durchführung 

  • Beginne damit, dass du etwas Öl in deine Handinnenflächen gibst.
  • Um das Öl etwas zu erwärmen, reibst du deine Hände für ein paar Sekunden aneinander. 
  • Die Selbstmassage wird zu Beginn im Stehen durchgeführt
  • Fühle dich während der Anwendung bewusst in jede Körperpartie hinein.
  • Verweile in jedem Bereich solange, wie dein Gefühl es dir sagt.

Selbstmassage – Nacken

Sooo- wenn du stehst und dir bereits Öl in deine Handinnenflächen geträufelt hast, starten wir jetzt mit deinem Nacken.

Umschließe deinen Hals mit beiden Händen.
  • Massiere den hinteren Bereich deines Nackens mit deinen Fingerkuppen.
  • Deine Handballen massieren parallel dazu den vorderen Bereich.

Merkst du vielleicht jetzt schon ein paar verspannte Stellen?
Falls ja, schenke diesem Bereich besonders viel Achtsamkeit. Stell dir vor, wie Wärme in diese Gegend fließt und die Verspannung zusätzlich lockert.

Selbstmassage – Arme

  • Mit der linken Hand umschließt du deine rechte Schulter. 
  • Mit kreisenden Bewegungen gehst du langsam mit etwas Druck zu deinem Ellenbogen über. 
Drehbewegung um das Ellenbogengelenk
  • Umfasse deinen Ellenbogen mit der linken Hand ein wenig fester.
  • Bewege deine Hand mit einer Drehbewegung um dein Ellenbogengelenk (siehe Abbildung). Dadurch wird das Gewebe richtig gut durchblutet und gelockert.
  • Die gleiche Bewegung führst du auch an deinem Handgelenk und an deinen Fingern durch.
  • Nimm dir bei deinen Fingern jedes Gelenk einzeln vor.
  • Wenn du deinen rechten Arm vollständig massiert hast, streichst du mit einer fließenden Bewegung drei mal von der Schulter ausgehen, bis hin zu deinen Fingerspitzen aus. Als würdest du deinen Arm von Staub befreien wollen.
Arm ausstreichen. Von der Schulter, bis zum Handgelenk
  • Die gleiche Durchführung gilt deinem linken Arm mit deiner rechten Hand.

Selbstmassage – Brustbereich

Jetzt gehen wir über zum Brustkorb. Die Stelle ist vor allem für uns Frauen wichtig, da die Brust aus viel Gewebe und Drüsen besteht.

Ich will hier jetzt keine Moralpredigt halten :D, aber aus gesellschaftlichen Gründen vernachlässigen viele Frauen diese Stelle des Körpers häufig und fühlen sich auch äußerst unwohl, wenn bei einer Massage der Brustbereich mit einbezogen werden soll.

Mach dir bitte bei der Selbstmassage bewusst: du machst das für dich. Du bist alleine und hast die Gelegenheit, dir ohne Urteile Selbstliebe zu schenken.

  • Verwende gerne etwas mehr Öl und erwärme es wieder zwischen deinen Händen.
  • Gehe mit deinen Händen, etwas Druck und kreisenden Bewegungen (Richtungswechsel nicht vergessen) über beide Brüste. 
Brustbereich – kreisende Bewegung mit etwas Druck
  • Auch die Zone unter den Achseln ist wichtig, da hier die Lymphknoten liegen.
  • Diese Stelle bearbeitest du ebenfalls mit kreisenden Bewegungen (siehe Abbildung).
Achsel – kreisende Bewegungen mit etwas Druck

Unter den Achseln habe ich am auffälligsten eine Veränderung bemerkt. Am Anfang war die Stelle recht hart. Nach ein paar wenigen Massagen wurde der Bereich merklich weicher.

Verweile in der Gegend ruhig ein wenig länger. Gehe nach Gefühl, bei Druck und Dauer, während der Selbstmassage.

Selbstmassage – Bauch und Hüfte 

  • Es folgen wieder kreisende Bewegungen.
  • Diese Bewegung führst einige Male fließend von dem oberen Bereich deines Bauches, über deine Hüften und wieder zurück, aus.
  • Lege den Fokus auf deine Hüftgelenke und deine Leistengegend.
  • Diese kreisende Bewegung kannst du bei deinen Gelenken gerne etwas länger durchführen.
Streichende Bewegung vom unteren Teil der Brust zur Hüfte
  • Streiche am Ende drei mal von dem unteren Teil deiner Brust, bis hin zur Hüfte, mit einer fließenden Bewegungen aus.

Selbstmassage – Beine, Kniekehle, Wade

Jetzt kannst du dich gerne hinsetzen. Das wird die Massage von deinen Beinen vereinfachen.

  • Massiere zu erst deinen rechten Oberschenkel mit beiden Händen
  • Die Daumen massieren die obere und die restlichen Finger die untere Seite. 
  • Starte an deiner Leiste und arbeite dich langsam, bis zu deinem Knie hin.
  • An deinem Knie angelangt, behältst du die vorherige Handstellung bei.
  • Knete sanft mit beiden Daumen deine rechte Knieschreibe und mit den restlichen Fingern deine Kniekehle durch.

Hier kann ich mich selbst zum Beispiel nicht lange massieren. Mir läuft dann immer ein Schauer über den Rücken, weil das Berühren meiner Kniescheibe für mich so unangenehm ist. Für mich fühlt es sich an, als wäre sie aus ganz dünnem Glas. 😀 Einen besseren Vergleich finde ich nicht.

Achte auf solche Signale deines Körpers. So lernst du ihn und seine Bedürfnisse immer besser kennen. 🙂 

  • Mit der gleichen Handstellung (Daumen oben, restliche Finger umfassen die Unterseite) bearbeitest du deine rechte Wade, bis hin zu deinem Fußgelenk.
  • Das gleiche führst du am linken Oberschenkel, Kniekehle und Wade durch.

Selbstmassage – Fuß, Fußgelenk

Die Massage der Fußgelenke wird mit der gleichen Drehbewegung, wie bei deinen Ellenbogen- und Handgelenken zuvor, durchgeführt.

  • Um jetzt deinen rechten Fuß massieren zu können, nimmst du diesen in beide Hände (am besten im Sitzen) und knetest Fußrücken und Sohle durch.
  • Zum Abschluss deiner rechten Körperseite sind deine Zehen dran.
  • Nimm jeden einzelnen Zeh zwischen Daumen und Zeigefinger und drehe ihn behutsam ein paar mal hin und her.
  • Wenn du fertig bist, führst du die gleiche Abfolge an deinem linken Fuß und den Zehen durch.
  • Streiche zum Schluss noch dreimal von deiner Hüfte ausgehend, über deine Wade nach unten zu deinen Füßen hin, aus. (Siehe Abbildung).
Streichende Bewegung von der Hüfte bis hin zu den Füßen

Abschluss

An dieser Stelle kannst du dir wieder aussuchen, ob du sitzen oder stehen möchtest.

  • Lege beide Hände aufeinander in die Mitte deines Brustkorbs.
  • Verbleibe in dieser Position für ein paar Moment mit geschlossenen Augen.
  • Spüre nochmal in jedes Körperteil hinein. Merkst du schon eine Veränderung?
  • Murmel dich danach in einen Bademantel oder in ein Handtuch. Hol dir vielleicht einen Tee oder lege dich kurz hin. Mach einfach genau das, wonach dir in diesem Moment ist.
  • Am Anfang musst du möglicherweise bei den ersten  Durchführungen noch diese Anleitung dazu nehmen. Du wirst aber schnell ein Gefühl für die Bewegungen der Massage bekommen und kannst fix frei agieren.

Ich freue mich schon auf ein Feedback von dir!!

Deine Jil